Du musst nicht jeden Satz perfekt finden, bevor jemand anderes deinen Text lesen darf. Hilfreich ist aber eine Fassung, bei der klar ist, woran du bereits gearbeitet hast und welche Fragen noch offen sind.
Welche Bearbeitung brauchst du gerade?
Wenn du noch überlegst, die halbe Handlung umzubauen, sprich das vorab an. Ein Blick auf die Struktur kann dann sinnvoll sein. Eine ausführliche Satzüberarbeitung wäre dagegen möglicherweise Arbeit an Passagen, die später wegfallen.
Für ein vollständiges Lektorat sollte besprochen sein, welche Fassung bearbeitet wird und wie weit sie ausgearbeitet ist. Offene Stellen sind kein Grund, dich zu entschuldigen. Markiere sie und schreibe kurz dazu, was dich beschäftigt.
Was du vorbereiten kannst
- Speichere eine eindeutig benannte aktuelle Fassung. Bewahre deine älteren Versionen separat auf.
- Sammle deine wichtigsten Fragen, zum Beispiel zu einer Figur oder einem Handlungsstrang.
- Notiere Genre, ungefähren Textumfang und geplanten Veröffentlichungstermin, falls es schon einen gibt.
- Bei komplexen Welten können eine Figurenliste oder kurze Hinweise zu Begriffen hilfreich sein. Frage vorher, was benötigt wird.
Während der Bearbeitung
Kläre, wie ihr mit weiteren Änderungen umgeht. Wenn zwei unterschiedliche Fassungen gleichzeitig entstehen, wird das Zusammenführen schnell unübersichtlich. Vereinbart auch Dateiformat, Rückgabe und den Umgang mit Rückfragen.
Du brauchst dafür kein aufwendig gestaltetes Dokument. Eine lesbare, übersichtliche Datei hilft mehr. Falls du zunächst deinen Umfang bestimmen möchtest, findest du hier den Normseitenrechner.

