Über mich
Romina Peters
Die Liebe zu Büchern begleitet mich schon, seit ich ein Kind war. Bücher waren für mich nie einfach nur Geschichten. Sie waren immer irgendwie mehr – Türen in andere Welten, Gedankengräume, Gefühlsträger und manchmal fast schon kleine Wunder.
Ich finde, Worte haben etwas Magisches. Sie können tragen, berühren, trösten, aufwühlen und einen an Orte bringen, an die man sonst nie gekommen wäre. Und genau deshalb ist Schreiben für viele Menschen auch etwas so Persönliches. Wer ein Buch schreibt, gibt immer auch ein Stück von sich selbst mit hinein.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum mich Lektorat so berührt. Denn als Lektorin darf ich ein Werk auf seinem letzten Weg begleiten – mit Feingefühl, Sorgfalt und dem Blick dafür, was ein Text eigentlich sagen will. Nicht, um ihm etwas Fremdes überzustülpen, sondern um ihm den Feinschliff zu geben, den er verdient.
Und ja – wahrscheinlich steckt in mir auch ein kleiner Monk, wenn es um Sprache, Stimmigkeit und Fehler geht. Ich sehe oft ziemlich schnell, wenn etwas holpert, nicht ganz rund klingt oder noch klarer und schöner werden darf. Genau das liebe ich daran: einem Text dabei zu helfen, mehr zu dem zu werden, was er eigentlich schon in sich trägt.
Mein Schwerpunkt liegt bei Romanen und längeren Prosa-Texten – besonders bei Geschichten, die Welten erschaffen, Gefühle bewegen und den Leser nicht mehr loslassen wollen.